Warum Lady Gaga gar nicht gaga ist

Dieser im Titel erwähnten Frage sind Martin Kupp von der European School of Management and Technology sowie zwei Mitglieder der Lorange Faculty, Jörg Reckhenrich und Jamie Anderson nachgegangen.

Das Trio Anderson, Reckhenrich, Kupp betreibt die Plattform art-thinking, ein digitaler think tank an der Grenze von Kunst und Ökonomie (www.art-thinking.com)

Am 29. Juli werden die Ergebnisse dieser Fallstudie bei ecch (www.ecch.com) online publiziert.

Bereits am 24. Mai publizierte Carsten Brönstrup im Berliner Tagesspiegel einen Artikel unter demselben Titel wie dieser Post. Darin schreibt er:

“Warum gelingt ihr, woran viele andere Künstler scheitern, gerade im Zeitalter der Internet-Raubkopien? Das haben ESMT-Ökonom Kupp und zwei Kollegen (Anmerkung: das sind eben Jamie Anderson und Jörg Reckhenrich) in einer Studie zu ergründen versucht. Strategische Innovation sei der Schlüssel zum Erfolg, schreiben sie – also die Fähigkeit, eine etablierte Industrie drastisch zu verändern. Darum feiert Lady Gaga Erfolge, darum ist sie laut „Time“ neuerdings einflussreicher als die Talk-Titanin Oprah Winfrey. Sie stehe „für eine neue Art der Musikindustrie, bei der es darum geht, Ruhm in einer sehr kurzen Zeit zu erschaffen“, finden die Ökonomen.

Der US-Popstar war vom US-Magazin „Forbes“ im Mai erstmals zum einflussreichsten Prominenten der Welt gekürt worden. Die Sängerin verdrängte US-Talkshow-Queen Oprah Winfrey auf den zweiten Platz. – Foto: Universal

Wie eine Marktforscherin sei sie vorgegangen: Wer ist der Kunde, was biete ich ihm, wie gestalte ich einen Wert für ihn und für mich? Diese „fundamentalen Fragen“ habe Lady Gaga neu beantwortet. Mit allem, was sie tue, errege sie Aufmerksamkeit und verdiene Geld, auf allen Kanälen, zu jeder Zeit – nicht nur mit Musik, auch mit Werbung für Kosmetik oder Fotofirmen. Mit immer neuen Meldungen schüre sie den Hype um ihre Person. „Sie hat verstanden, dass es nicht reicht, eine gute Sängerin zu sein“, heißt es in der Studie.”

Wir warten gespannt auf Ende Juli !

von links nach rechts:

Martin Kupp

Jörg Reckhenrich

Jamie Anderson

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  1. Pingback: The Interface of Art and Business | Lorange

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