Ist das Leben eine Achterbahn?

Liebe Leserinnen und Leser

Es ist an der Zeit, Ihnen wieder mal einen unseren Alumni vorzustellen. Faszinierend ist immer wieder, die Biographien der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu vergleichen – nicht die Positionen, schliesslich handelt es sich in den meisten Fällen um Führungskräfte.

Faszinierend sind die Branchen, besonders dann, wenn es Branchen sind, an die man normalerweise nicht denkt. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wer die Achterbahnen (Roller Coaster) in den Vergnügungsparks baut?

Roller Coaster Intamin Amusement Rides

Es ist die Firma Intamin Amusement Rides, einer der grössten Entwickler von Achterbahnen und Wasserbahnen. Philipp Meili ist seit 2013 einer ihrer Projektleiter und einer unserer EMBA Alumni. Die Firma wurde 1967 gegründet und war die erste, die einen Steel Coaster mit Looping für den legendären Freizeitpark Six Flags Magic Mountain baute. Die Firma hat Weltweit sechs Vertriebsstandorte, die Entwicklungen werden in der Schweiz und am Hauptsitz in Liechtenstein getätigt.

Gute Lektüre wünscht Ihnen
Peter Lorange

Herr Meili, viele absolvieren einen Executive MBA, aber nicht alle aus denselben Motiven. Was war Ihre Motivation?
Meine persönliche Motivation war es, die übergeordneten Geschäfts- und Unternehmensprozesse kennen zu lernen und zu verstehen. Ich interessiere mich sehr für das gesamtheitliche Verständnis des Zusammenspiels von Markt und Unternehmung.

Nach dem Entscheid für den Executive MBA folgt die nächste Frage: an welcher Schule?
Mir fiel der Entscheid relativ einfach. Ich hatte in den Jahren 2001/2002 den Betriebsökonom bei der Vorgängerin des Lorange Institute of Business absolviert, weshalb ich die Schule bereits kannte und mit der Lern-Methodik bestens vertraut war. Ich hätte die Schule wechseln können, wählte aber erneut das Lorange Institute, da der modulare Aufbau der Blocks und der theoretisch und praxisbezogene Unterricht für mich eine sehr effiziente Lernmethode ist. Kommt hinzu, dass ich mich beruflich im internationalen Umfeld bewege und deshalb eine Schule mit internationalen Background besuchen wollte, die ich im Lorange Institute of Business gefunden habe.

Wie erlebten sie das Studium? Welche Ihrer Erwartungen von damals haben sich erfüllt?
Hierzu könnte man akademische Abhandlungen zu Positivem und Negativem schreiben! Betrachtet man lediglich die theoretischen Lernziele, so gibt es natürlich immer Themen, die man wegen seinem eigenen, persönlichen Standpunkt gerne noch vertiefter behandelt hätte. Nach dem Abschluss fällt mir im Rückblick besonders die positive Entwicklung an meiner Persönlichkeit auf. Eine solche Veränderung hatte ich beim Studienbeginn im 2010 nicht erwartet.

Worin zeigt sich diese Veränderung?
Kennt man die Zusammenhänge, beginnt man andere Fragen zu stellen. Dies vereinfacht auf der einen Seite den Problemlösungsprozess und auf der anderen Seite hingegen kennt man bereits den nächsten Schritt des externen oder internen Verhandlungspartners. Mit diesem strategischen Gedankengut wird man abgeklärter und kontrollierter.

Gibt es etwas am Studium, das Ihnen besonders positiv in Erinnerung ist?
Besonders hervorheben möchte ich die Gruppenarbeiten in den Living Cases (Fallstudien). Erstens konnten so die Lerninhalte aus der Theorie in die Praxis umgesetzt werden, zweitens war die immer neue Teamzusammensetzung eine spezielle Herausforderung und drittens konnte die Methodik zur Lösung einer Aufgabenstellung mit zunehmender Living Case Praxis verinnerlicht werden. Weiter waren die verschiedenen internationalen Dozenten eine starke Bereicherung des Studienganges. Diese brachten natürlich andere Sichtweisen ein, mit denen wir uns bis dahin noch nicht befasst hatten. Ich finde, solche Diskussionen sind zwingend notwendig, um ein gesamtheitliches Verständnis zu erlangen.

Was beurteilen Sie rückblickend kritisch?
Der Studiengang, das ist positiv, ist sehr kompakt. Die meisten Module dauern nur zwei Tage. Unter dieser Voraussetzung kommt es stark auf den Dozenten an, wie viel man in diesen zwei Tagen mitnehmen kann. Fachlich und didaktisch gab es hier Unterschiede – nicht alle waren gleich gut. Deshalb muss von Seiten des Lorange Institute of Business höchste Priorität auf die Qualität des Unterrichts gelegt werden.

Was sind ganz konkrete Learnings, die Sie mitnahmen?
Ich bin heute fähig, mich auf einer breiten und hohen Ebene in Diskussionen und Verhandlungen zu bewegen, sei dies auf Lieferanten- oder Kundenseite. Zudem bin ich offener für Neues und versuche jeweils, das Neue aus verschiedenen Blickwinkeln zu hinterfragen.

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