“I figured I couldn’t be fired on my first day”

Dear reader

Have you ever asked yourself, what courage has to do with leadership in organizations today?

Andy Boynton*), Dean of Boston College’s Carroll School of Managementand Margareta Barchan**), faculty at the Lorange Insitute of Business, asked this question Paul Polman, CEO at Unilever when they sat with him at Unilever’s London headquarters.

Paul Polman knows what courage is. Not only did he become CEO in the heat of the global financial crisis in January 2009 but what he did on his first day required far greater daring.

picture Paul Polman CEO UnileverPaul Polman, CEO

He declared that Unilever shareholders should no longer expect to see quarterly annual reports from the company, along with earnings guidance for the stock market.

„Put your money somewhere else if you don’t want to buy into this long-term value-creation model, which is equitable, which is shared, which is sustainable.” he declared.

I highly recommend this article in FORBES co-authored by Andy Boynton and Margareta Barchan about Unilever’s 10-year Sustainable Living Plan, which seeks to decouple the company’s growth from its environmental footprint.

I wish you good reading!
Peter Lorange

P.S. Click the links in the text or Paul Polman’s picture to get to the Forbes article.

Picture Andy Boynton* Andy Boynton
is Dean of Boston College’s Carroll School of Management, one of the world’s leading business schools, the author of several books and co-creator of DeepDive™, the world’s leading methodology for helping executives harness the power of teams to significantly improve problem-solving speed, innovation and results.

Picture Margareta Barchan** Margareta Barchan
has been involved in several successful start-up ventures, including New Angles, a strategic sustainability consulting company and Pioneers of Change, a young professional leadership organization. Margareta is the past CEO of Celemi International, a global learning design company, which she co-founded, and for which she was named Sweden’s Business Woman of the Year. She continues to serve the business and nonprofit sectors in director capacities.

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Why should business integrate ethics?

Dear reader

It is always with great interest and curiosity that I follow the research work of other professors, especially when they teach at our business school in Horgen.

This time I recommend you a reading, which is co-authored*) by Mark Esposito. Mark is associate professor at the Grenoble Ecole de Management in France and also visiting professor at the Lorange Institute of Business.

Prof Mark Esposito Prof. Mark Esposito

If you like to see, hear and work with Mark, you should not miss the upcoming 5th Zurich Business Forum on September 21/22.

During the forum, a 2-day event, dedicated to innovation and technology, you can meet Mark during his Friday afternoon workshop with a clear focus on open innovations. (Download 5th ZBF Programm).

The book I recommend is called “Business Ethics A Critical Approach: Integrating Ethics Across the Business World” and I could hardly get better to the heart of the book than Nigel F. B. Allington from the University of Cambridge, UK who wrote that “this provocative and stimulating new book is a welcome diagnosis of the ethical issues underpinning a wide range of academic disciplines and subjects.”

Click the image to download a info sheet (pdf)

I am looking forward to meeting Mark in August. In the meantime I wish you all a nice summer holiday and a good reading!

Yours,
Peter Lorange

*) Co-Authors

Patrick O’Sullivan is Professor and Head of Department of People, Organizations and Society at Grenoble Ecole de Management, France.

Mark Smith is Associate Professor of Human Resource Management at Grenoble Ecole de Management, France.

Mark Esposito is Associate Professor of Organizational Behaviour and Leadership at Grenoble Ecole de Management, France.

Der Klimawandel ist wie das Internet. Eines Tages war er da…

Die Business Schule "The Lorange Institute of Business" organisiert regelmässig Tages-Seminare, zum Beispiel das Tages-Seminar über Ökologie und Nachhaltigkeit,.Am Freitag, 27. April, findet unser Tages-Seminar “Grasping opportunities of climate change” statt. In diesem Zusammenhang haben wir unsere Dozentin Margareta Barchan *)  interviewt. Sie unterrichtet Sustainable Business Management bei uns an der Business School in Horgen am 18./19. August.

Der Klimawandel ist wie das Internet. Eines Tages war er da…

Download English Version

“Der Klimawandel ist wie das Internet”, sagt Paul Dickinson, CEO des Carbon Disclosure Project. “Eines Tages war es da, wuchs mit jedem Jahr und wir mussten lernen, mit ihm Geld zu verdienen.” Teilen Sie seine Meinung?

Der Klimawandel, wie wir ihn heute messen und analysieren, ist ein Phänomen, das stärker und auch zerstörerischer wird. Der Schlüssel liegt also darin, andere Lösungen zu finden in der Produktion, der Konsumation aber auch der Organisation unserer Gesellschaft. Sogar im Klimawandel werden ‘Frühanwender’, englisch ‘early adopters’ solchen Denkens erfolgreich sein, sofern sie kommerziell erfolgreiche Lösungen finden. Damit werden sie auch anderen Betrieben Ansporn sein und verbreitet zu klimafreundlicheren Geschäftsmodellen beitragen. Es ist unbestritten notwendig, finanziell erfolgreiche Geschäftsmodelle zu betreiben, welche die Umwelt nicht schädigen. Ohne diese Kombination ist kein Geschäft nachhaltig – weder finanziell, noch ökologisch.!

Neben dem Klimawandel haben wir andere, zum Beispiel soziale Probleme. Auch diese Herausforderung verlangt doch ein radikales Umdenken in Produktion, Distribution und im Konsum. Wie lauten Ihre Rezepten für Konsumenten und Produzenten?

Konsumenten bilden eine mächtige Gruppierung. Sie kann klare Signale an die Produzenten senden. Sobald Konsumenten Klarheit fordern ob ein Produkt ökologisch nachhaltig produziert wurde – oder es nicht mehr kaufen – können Sie die Produktwelt radikal verändern.

Die Produzenten müssen ihre Gesamten Produktionsprozesse und dabei den ökologischen Fussabdruck im Auge behalten, vom Rohmaterial über Produktion, Distribution aber auch bis zu dem Punkt, wo aus dem Produkt Abfall wird (CO2, Abfallmenge, Wasserverbrauch). Wirklich innovative Lösungen werden oft nur in Zusammenarbeit mit den Zulieferern und anderen Stakeholdern erreicht.

Wie kann ein Produzent kurzfristige finanzielle Notwendigkeit und langfristige Umwelt- und Sozialverträglichkeit unter einen Hut bringen?

Der Schritt hin zu einer vollständigen Nachhaltigkeit ist ein langer Prozess. Es gilt, Technologie, menschliches Verhalten und finanzielle Ressourcen gegeneinander aufzuwiegen. Das dauert gerne schon mal zehn Jahre. Aber: Der Anfang kann in kleinen Schritten vollzogen werden, ist einfacher und kostet weniger als ein grosser Turnaround.

“Sobald Konsumenten Klarheit fordern ob ein Produkt ökologisch nachhaltig produziert wurde – oder es nicht mehr kaufen – können Sie die Produktwelt radikal verändern.”

Bringen wir’s auf den Punkt: der wirtschaftliche Treiber ist Gier, nicht Barmherzigkeit. Brauchen wir nicht auch politische Vorgaben?

Politische Rahmenbedingungen können sinnvoll sein, wenn ein Zeitrahmen eingehalten werden muss. Heute herrscht aber eine wirtschaftlichen Realität, die wenig mit Gier und Barmherzigkeit zu tun hat. Es geht um eine Überlebensstrategie in einem anspruchsvollen Umfeld. Kunden, Angestellte, Medien, NGO und weitere Stakeholders machen gleich viel Druck wie (politisches) Regelwerk. Durch Social Media verbreiten sich zum Beispiel Informationen über ein Produkt in Sekundenschnelle und können einen Brand zerstören.

Geben Sie uns ein oder zwei Beispiel, wo Corporate Social Responsibility und Ökologie mehr als ein trügerisches Feigenblatt sind?

Nehmen wir PUMA. Sie haben als erste Firma überhaupt ihre erste “Umwelt-Erfolgsrechnung” veröffentlicht. Damit schaffen Sie ein Verbindung zwischen dem Ressourcenverbrauch und den wirtschaftlichen Konsequenzen.

Puma, weltbekannt durch sein Logo, besticht als positives Beispiel wenn es um Nachhaltigkeit geht.

Der Report zeigt den negativen Einfluss eines ausgelaugten Ökosystems auf die zukünftige Performance einer Unternehmung und stellt jedem Einfluss auf das Ökosystem während der gesamten Versorgungskette einen Geldwert gegenüber. Dieser Report soll der Firma helfen, nachhaltigere Materialien zu finden und sich auf neue Risiken in diesem Segment vorzubereiten. Und natürlich gilt der Report als Grundlage für ein eine noch stärker auf Fakten beruhende Verbindung zwischen allen Interessenvertretern. Ein markanter Schritt im Bereich des ‘integrated reporting’.

Ein anderes Beispiel: MAX, die Hamburger-Restaurant-Kette in Schweden und Norwegen. Keine wächst so schnell wie sie. Sie haben entschieden, die Klimafrage ernst zu nehmen um etwas für die Welt zu tun und sich von den anderen Fast-Food-Lokalen zu unterscheiden.

Max, die Hamburgerkette aus Schweden, hat sich der Nachhaltigkeit auch im sozialen Bereich verschrieben.

Heute beziehen die MAX-Restaurants Strom aus Windenergie, die Menüs sind so C02-arm als möglich, ein Label informiert die Kunden. Zudem gehören zum Nachhaltigkeitsprogramm   Gesundheitsaspekte und schliesslich will MAX ein fürsorglicher Arbeitgeber sein.

Zu guter Letzt Ihre persönliche Meinung: Die Menschheit wächst. Der grössere Energieverbrauch wird mit neuen AKWs kompensiert. Ressourcen sind auf der Neige. Aber mit all dem wird heute noch Geld verdient. Wer sitzt eigentlich auf dem falschen Dampfer?

Unser Lebensstil ist nicht nachhaltig. Dabei denke ich weniger an die wachsende Weltbevölkerung und den Mangel an natürlichen Ressourcen. Ich denke auch an das Ungleichgewicht zwischen der 1. Welt und den Habenichtsen auf diesem Planeten. Dieses Ungleichgewicht ist der grösste Mangel an Nachhaltigkeit!

Viele kann durch neue Technologien gelöst werden. Die grösste Hürde ist aber der menschliche Faktor: sind die Menschen bereit, neue Werte anzunehmen?

Schliesslich müssen Länder nicht mehr ausschliesslich über ihr BIP taxiert werden, so wie die Firmen nicht nur über die Gesamtheit der Erträge, sondern auch der damit verbundenen Kosten bewertet werden. Warum? Es ist unmöglich, dass diese Umweltkosten der Allgemeinheit aufgebürdet werden. Diese Kosten müssen insgesamt reduziert werden und gleichzeitig müssen Aspekte wie Gesundheit, ganz allgemein die Zufriedenheit des Menschen und weitere sogenannt weiche Faktoren neu bewertet werden.

*) Margareta Barchan
Margareta Barchan, Dozentin an der Business Schule, der Business School "The Lorange Institute of Business", der Business Schule in Horgen bei Zürich, an dem man Execuitve MBA und Executive MSc Programme absolvieren kann.Sie ist erfolgreiche Unternehmerin und Mitbegründerin der Celemi International, einem in Schweden ansässigen Learning-Design Unternehmen.  Sie ist Mitinitiantin von New Angles, einer Beratungsgruppe, die Organisationen unterstützt, nachhaltiger zu wirtschaften. Sie hat ihren Master of Science von der HEC School of Management Group in Paris und je einen Abschluss über ” Consulting and Coaching for Change” an der Oxford University und der Harvard Business School (Advanced Management Program).

Survival of the Fittest: Nature vs. Culture

Dear readers,

our faculty member, Margareta Barchan, went to a conference last weekend in Verbier, the „Green Pioneering Summit“. The Verbier Green Pioneering Summit (VGPS) has established itself as a high profile, annual event which brings together world-renowned experts, representatives of the public and private sectors, and members of our local community.

Yours,
Peter Lorange

Survival of the Fittest: Nature vs. Culture
by Margareta Barchan *)

Switzerland’s mountain resort Verbier recently played host to the global Green Pioneering Summit convened for public and private delegates, representing government organizations, UN bodies, private investors and businesses, to establish actions for sustainable mountain development around the world.

What struck me was not the technical discussion, although the importance of mountains and their impact on human development and society is not to be overlooked (the glaciers, mostly gone by the end of the century, provide 60% of the world’s water), but rather the focus on involving the people who live in the mountain regions and those who visit.

Mankind’s impact on these rich natural resources range from the good, such as money from tourism; the not-so-good, such as deforestation; and the unacceptable, such as extreme poverty of mountain communities, most notably around the Himalayan region. Summit delegates suggested remarkable initiatives to broadly elevate poverty levels, increase responsible tourism, decrease destruction and reduce C02 levels.

A majority of the delegates agreed that at the heart of the matter is the fact that the mountain communities—the people—do not have a voice. For example, Rio 20+, the UN’s conference on Sustainable Development, does not even have “mountain issues” on the agenda.

Managed consciously, tourism increases the local living standards. A new socially and environmentally aware tourist is emerging. We are seeing agri-tourism, cultural tourism and eco-tourism businesses crop up. Farmers in the Swiss canton Valaise invite tourists for an authentic countryside experience—educating the guests and providing additional income for the farmers. In Nepal, trackers found that building lodges and public rest rooms along their routes increased tourism and helped raise the level of poverty in the area.

The call has gone out to each and every one of us: a radical change in travel and tourism behaviors is called for. Tourism can be a source of good if we look for a deeper experience. Reducing multiple weekend trips to our favorite ski resorts reduces CO2 emissions, while longer stays increase local income.  Make decisions that take into account your footprint on the communities and places you treasure and visit.

The moderator wisely concluded: “Nature is not bad or good to us – nature does not care. The planet will survive, what we actually are discussing is the survival of our culture.”

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*) Margareta Barchan brings a vast range of experience from her business management and entrepreneurial career. She has been involved in several successful start-up ventures, including New Angles, a strategic sustainability consulting company and Pioneers of Change, a young professional leadership organization. Margareta is the past CEO of Celemi International, a global learning design company, which she co-founded, and for which she was named Sweden’s Business Woman of the Year. She continues to serve the business and nonprofit sectors in director capacities. She holds a MSc from HEC Paris, is a graduate from the University of Geneva, Harvard Business School and Oxford University.

Margareta Barchan – A Member of the Faculty

Dear reader,

I am glad that I could win Margareta Barchan as a member of the Lorange Faculty. Why? Just listen to her compelling statement!

Kind regards,
Peter Lorange